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FFXIV Kolumne: Wer ist Wer in Eorzea?

Freya Warmherz als Lehrerin? Das geht! Lasst Euch von Ihr über die unterschiedlichen Völker Eorzeas unterrichten

Jetzt haben wir in den vergangenen Wochen schon so viele neue Orte besucht, an so vielen schönen Dingen teilgehabt, aber kennt Ihr eigentlich alle Völker aus Eorzea? Wenn man nicht gerade in einer der grossen Städte aufwächst, kennt man nicht unbedingt alle. Also werde ich Euch in den folgenden Wochen die Völker etwas näher bringen. Ich, Freya Warmherz. Goldtatze! Und genau damit fangen wir nun auch an: Mit den Goldtatzen.

*sie hüstelt und beginnt leicht auf und ab zu laufen, von Zeit zu Zeit wird dabei die Brille gerade gerückt*

Wie bestimmt bekannt ist, gehören die Goldtatzen, ebenso wie die Mondstreuner zur Rasse der stolzen Miqo’te. Als damals, vor sehr sehr langer Zeit die Meere gefroren waren, begannen die Tiere die Meere zu überqueren und landeten in Eorzea. Also machten sich diejenigen, die diese Tiere jagten auch auf den Weg. Das waren unsere Urahnen, die Miqo’te. In Eorzea angekommen spalteten sich die Miqo’te langsam aber sicher in zwei unterschiedliche Volksgruppen: Die nachtaktiven Mondstreuner und die tagaktiven Goldtatzen.

Miqo’te haben einen ausgezeichneten Geruchssinn und auch die Augen sind erstklassig……normalerweise jedenfalls. *sie berührt unbewusst die Brille* Miqo’te sind meist eher selten in den Städten anzutreffen, wobei es auch da Ausnahmen gibt. Es gibt heutzutage auch noch viele Stämme, die in der freien Natur die Traditionen achten und so leben wie damals. Es gibt allerdings auch Miqo’te die sich anders orientieren. So wie meine Familie zum Beispiel: Die Warmherzens.

Naja, bei beiden Arten von Miqo’te ist es eher so, das sie etwas zurückhaltend leben und nicht unbedingt den Kontakt mit anderen Völkern oder Leuten suchen. Wobei die Miqo’te, die in den Städten leben, da schon etwas offener sind.

Wir Goldtatzen mögen nichts mehr als die Wärme des Tages. Sonne geht uns über alles. Von daher finde ich und auch die meisten anderen so Städte wie Ishgard nicht wirklich angenehm. Lieber halten wir uns in den wärmeren Gegenden auf. Unsere Göttin heiss Azeyma, die Aufseherin. Sie ist die grosse Schwester von Menphina, der Gottheit, die die Mondstreuner verehren. Azeyma ist die Göttin des Rechts und der Sonne. In unserer Vorstellung ist sie eine erhabene, noble Dame, die einen goldenen Fächer in der Hand hält.

Die meisten von uns leben in zwei Gegenden: Die einen in Limsa Lominsa, die anderen in der Sagoli Wüste. Man kann mit etwas Übung Goldtatzen recht gut von Mondstreunern unterscheiden. Wir haben schlitzförmige Pupillen. Das haben die Mondstreuner nicht. Normalerweise sind auch unsere Ohren etwas anders geformt, sie sind etwas länger und haben dichteren Haarwuchs.

Zudem gibt es das Phänomen, das manche Goldtatzen unterschiedliche Färbungen der Iris aufweisen. Das gilt bei uns als sehr verheissungsvoll. Ich mag meine violetten jedoch auch recht gern. *sie lacht*

*sie bleibt kurz stehen und dreht sich so, das man die Ohren besser sehen kann. Dann lächelt sie sanft und nimmt ihren Gang wieder auf*

Die meisten Goldtatzen leben, wie bereits angesprochen, eher nicht in den Städten sondern in eigenen Stämmen. Jeder dieser Stämme hat ein eigenes Totemtier, das den Namen der Personen schmückt, die in diesem Stamm leben. Ein prominentes Beispiel dafür wäre zum Beispiel Y’shtola. Das Y bleibt jedoch stumm und wird nicht ausgesprochen.

Die Stämme sind besonders aufgebaut. Es gibt einen „Häuptling“, einen Nunh. Im Rat des Stammes sitzen meist noch ein oder zwei andere Nunh, die allerdings nicht ebenfalls Häuptling sind. Sie sind stets männlichen Geschlechtes. Die anderen Männer des Stammes tragen den Namenszusatz Tia, und sind allgemein eher unbeachtete Randfiguren. Sie können allerdings zum Nunh aufsteigen, in dem sie einen zum Kampf fordern und gewinnen. Meist gehen sie dafür allerdings auf Wanderschaft und fordern den Nunh eines anderen Stammes heraus, da sie ihr Blut wahren wollen.  Nur die Nunh eines Stammes dürfen sich fortpflanzen, wobei jeder Nunh mehrere Frauen hat. Die Frauen eines Nunh gehen direkt an den Herausforderer, sollte er gewinnen. Er muss sich jedoch im Anschluss den Respekt der Frauen erarbeiten. Sollte der ehemalige Nunh den Kampf überleben wird er automatisch zum Tia.

Die Frauen sind allerdings erheblich mehr als nur der Harem. Sie jagen und sammeln für den Stamm und unterstützen ihren Nunh. Fehlt die Unterstützung wird der Nunh seinen Rang nicht lange aufrecht halten können. Die Frauen selber sehen es als eine grosse Ehre an, einem Nunh zu gehören.

Tja, bleiben die Goldtatzen die in den Städten leben. *sie grinst* Diese integrieren sich recht gut und leben unauffällig zwischen all den anderen Völkern. Das scheint mir auch längst nicht so kompliziert zu sein. *sie zwinkert*

So, das war anstrengend. So viele neue Infos, nicht wahr? Dann lass ich Euch das mal verarbeiten und wir machen nächste Woche weiter.

Ebene Wege,
Eure Freya Warmherz