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FFXIV Kolumne: Shirogane

Freya geht langsam die Wege entlang und schaut sich bedächtig um. Sie ist in Kugane, genauer gesagt in Shirogane. Und sie hat Euch etwas zu erzählen….

Freya sitzt auf einer roten, asiatisch anmutenden Bank und lässt lässig die Beine baumeln. Etwas vor ihr schwimmt das Maskottchen der Soleil Royal, Leviathan, durch den seichten Bach. „Tjaja“, murmelt sie vor sich hin, „nicht mehr lange und das Gebiet hier wird bebaut werden und von Stimmen und Leuten erfüllt sein.“

Freya steht auf und geht langsam entlang des Baches einen Weg herunter, Leviathan quakend und schwimmend neben ihr. Die Goldtatze wirkt etwas nachdenklich, der Kopf ist gesenkt und die Hände auf dem Rücken verschränkt. Ab und zu kickt sie ein kleines Steinchen vor sich her.

„Es dauert nicht mehr lange, weisst du?“ Sie schaut Leviathan an als sie das sagt. „Und seien wir ehrlich: Shirogane ist auch eine sehr schöne Gegend um sein Haus zu bauen. Es gibt hier bereits jetzt alles, was das Herz begehrt.“ Dann stockt sie kurz. *Aber auch nichts anderes als in den anderen Wohngebieten. Die Händler richten sich schon ein, es gibt Krämer, Unterkunfts-Enthusiasten und sogar schon die Marktbretter. Im Moment empfinde ich es aber noch als herrlich friedlich.“

Die Miqo’te kennt sich scheinbar aus, der Weg scheint ihr bekannt zu sein. Langsam begibt sie sich zum grossen Mietshaus. „Leider kann man sich die Wohnungen derzeit noch nicht anschauen, Levi.“ Als die Ente schnattert, lacht sie kurz. „Du hast recht. Wir haben unser Haus im Dorf des Nebels und dort bleiben wir auch. Aber wer diesen Stil mag, der kann hier sicherlich sehr glücklich werden.“ Sie nickt bei ihren Worten und betritt kurz darauf die Eingangshalle des Mietshauses. Auch hier sind die Angestellten bereits zu sehen und selbst ein Post-Mogry darf nicht fehlen.

„Ich hoffe nur, die Leute gehen beim ersten Andrang auf die Wohnflächen freundlich miteinander um. Nicht, das hier unhöflich geschubst und beleidigt wird. Immerhin sind wir alle Bürger Eorzeas. Das sollte man nie vergessen. Und ebenso hoffe ich, das die Miethaie ausbleiben. Jeder sollte nur das kaufen, was er für sich selber braucht. Man sollte nie vergessen, das sozialer Umgang miteinander unerlässlich ist an einem Ort wie diesen.“

Freya verlässt das Mietshaus und geht einen der kleinen Pfade entlang, die sie in Shirogane so mag. Kleine, fast schon versteckte Pfade, die zu allerlei Plätzen führen können: Einem Schrein, beispielsweise, oder einem kleinen Tümpel.

 

Freya flaniert noch eine ganze Zeit durch Shirogane und sieht schöne Plätze, nette Leute und versteckte Orte. Am Ende ihrer unbestimmten Reise setzt sie sich auf eine der Bänke und geniesst die warmen Sonnenstrahlen. Leviathan legt sich derweil unter die Bank.

„Genau das würde ich den Leuten sagen“, sinniert sie vor sich hin. „Geht ordentlich miteinander um, wenn der Tag kommt, an dem die Grundstücke verkauft werden. Behandelt andere Leute immer nur so, wie ihr selber behandelt werden wollt. Dann wird es ein unheimlich schönes Miteinander werden, und Shirogane ein wunderschönes friedliches Plätzchen in Eorzea.“ Sie lächelt, schliesst die Augen und streckt den Kopf der Sonne entgegen…