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FFXIV Kolumne: Ul’dah

Heute geht es in den wärmsten der Stadtstaaten, zur Perle der Wüste: Ul’dah lädt zum verweilen ein, wenn man Goldtatze ist und die Hitze mag. Freya Warmherz führt Euch herum…

„Goldtatzenwetter.“ Das war das erste was Freya sagte, als sie vor ihre Gruppe trat. Sie streckte sich der Sonne entgegen und die Stertspitze zitterte leicht. „Wunderbar warm ist es hier. Der eine oder andere mag es als ZU warm empfinden, aber wir Goldtatzen lieben bekanntlich die Wärme. Und wo bekommt man wohl mehr davon als in der Perle der Wüste? Richtig, so wird Ul’dah gemeinhin genannt….und das zu recht.“

Ul’dah, dieser Name steht für so viel mehr als „nur“ die Perle der Wüste. Ul’dah, das steht für Handel. Das steht für Reichtum und leider auch sehr viel Armut. *sie seufzt* Trotzdem ist sie wohl die schillerndste der Stadtstaaten und ganz in der Nähe ist auch das Kasino von Godbert Manderville, der Gold Saucer.

Weit im Süden von Aldenard gelegen und inmitten mächtiger Felswüsten erhebt sich diese Stadt und trotzt Wind und Wetter. Thanalan ist zwar warm, aber rauh. Da ändert die Sonne, die fast permanent scheint auch nichts dran.

So ist auch nicht verwunderlich, wenn man hört wer der Schutzgott dieses Stadtstaates ist: Nald’thal, der zweigesichtige Gott des Handels. So zweigesichtig wie der Gott ist auch die Stadt, was ich bereits kurz anklingen liess. So nah ist Reichtum und Armut sonst nur selten beieinander. *die sonst so lockere und fröhliche Goldtatze wirkt bedrückt angesichts dieser Eröffnungen*

Besonders bekannt ist natürlich das Kolosseum, die Kämpfe die dort stattfinden sind legendär und in ganz Eorzea Gesprächsthema. Das Wahrzeichen der Stadt ist der gigantische Kuppelbau, der sich in der Mitte der Stadt erhebt und das Stadtbild dominiert und formt.

Aufgrund des vielen Handels haben sich auch die dementsprechenden Gilden hier niedergelassen. Die Goldschmiedegilde hätte keinen besseren Ort wählen können, und wenn man auf edle Gewänder steht sucht man einfach die Webergilde auf. Daneben ist auf jeden Fall noch die Bergbau AG zu erwähnen, ein wichtiges Standbein der Stadt.

Für die Abenteurer unter Euch gibt es natürlich auch mehr als genug Arbeit. Die Gladiatorengilde sucht immer fleissige und mutige Kämpfer, verschreibt man sich lieber der Magie wählt man wohl die Thaumaturgengilde. Und zu guter letzt gibt es ja noch die Leute die sich nicht davor scheuen, die Hände schmutzig zu machen, diejenigen werden die Ausbildung zum Faustkämpfer wählen. *bei diesen Worten schaut sie auf die wohlmanikürten Fingernägel und verzieht etwas das Gesicht bei dem Gedanken an diese Ausbildung*

Offiziell ist Ul’dah ein Sultanat, doch das bezieht sich fast eher auf represäntative Eigenschaften. Dennoch liegt die Gewalt in den Händen des Scorpiokreises, das sind sechs Oligarchen, die sich um das Wohl der Stadt kümmern.

Interessant ist auch, von wem die Stadt beschützt wird. Das übernehmen die „Messingklingen“, eine privat finanzierte Militärorganisation. *sie schürzt die Lippen*

Tja, Ul’dah, eine Stadt der Gegensätze. Man muss sie wirklich lieben um hier zu leben, aber es gibt genug Leute, die es tun. Ich denke, es erfordert einen gewissen Menschenschlag dafür. *sie grinst* Ich gehöre jedenfalls definitiv NICHT zu diesem Schlag.

Nun gut, nächste Woche zeige ich Euch Ishgard, die riesige Festungsstadt! Das muss man gesehen haben.

Bis dahin wünsche ich Euch

Ebene Wege
Eure
Freya Warmherz