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Square Enix: Mann droht mit einem Terroranschlag auf Square Enix

Ein Mann in Japan drohte Square Enix mit einer Wiederholung des Brandanschlags auf Kyoto Animation. Dieser wurde mittlerweile von der Polizei in Japan festgenommen.

Square Enix

Wie heute bekannt wurde, wurde der 40-jährige Kenichi Hiratsukam verhaftet, nachdem er Morddrohungen an Square Enix geschickt hatte.

Fuji Network News hat berichtet, dass Square Enix über die Square Enix Anfragen Seite eine Nachricht von einem Spieler erhalten haben soll. In dieser Nachricht standen so Sachen wie:

„Gebt mir mein Geld zurück für euer beschissenes Spiel! […] Wollt ihr, dass ich das Gleiche mache wie bei Kyoto Animation?“

Verdächtiger Spielt auf den Anschlag auf Kyoto Animation an

Damit spielte der 40-jährige Kenichi Hiratsuka auf den im Juli geschehenen Brandanschlag auf ein Animationsstudio von Kyoto Animation (KyoAni) an. Bei diesem sind laut aktuellen Angaben 35 Mitarbeiter und Auszubildende gestorben sowie viele weitere schwer verletzt worden. Dieser Anschlag zählt als einer der schlimmsten Massenmorde in Japan seit dem 2. Weltkrieg. Aufgrund dessen zögerte die Polizei nicht lange und nahm den Verdächtigen fest.

Kyoto Animation

Nach dem Anschlag, versuchten die Fans das Studio mit Spenden und unterstützende Nachrichten zu unterstützen.

Hiratsuka gab zu, dass er diese Nachricht gesendet hatte und teilte den Behörden mit:

„Ich war angepisst, nachdem ich ein Spiel verloren hatte, was darin endete, dass ich diese Nachricht geschickt hatte.“

Laut Jiji Press handelte es sich dabei um ein Smartphone Spiel, welches genau wurde nicht bekannt gegeben.

Die Behörden konnten im Haus des Verdächtigen kein Benzin oder andere brennbare Substanzen finden.

Nicht die erste Drohung:

Bereits Anfang Frühling gab es einen ähnlichen Fall, bei dem ein Mann verhaftet wurde, nachdem er gedroht hat, die Square Enix Mitarbeiter umzubringen. Damals sagte der Verdächtigte:

„Ich habe über 200.000 Yen (~1.680 €) für das Spiel ausgegeben und habe nicht den ingame Gegenstand erhalten welchen ich wollte, also habe ich diese E-Mail geschickt um mich zu rächen.“

Quelle: kotaku