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Yoshinori Kitase über die Zukunft von Final Fantasy

Die Zukunft von Final Fantasy liegt im Feedback der Spieler.

Yoshinori Kitase gab während der PAX West seine Gedanken zur Zukunft der Final Fantasy Reihe kund.

Anfang des Monats fand in Seattle die PAX West statt und Yoshinori Kitase, Director von unter anderem Final Fantasy VII und Produzent von Final Fantasy X, war ebenfalls anwesend um sein momentanes Projekt, Mobius Final Fantasy zu promoten. Seine Anwesenheit nutzten die Redakteure von kotaku um ihn zu befragen, welche neuen Erkenntnisse er durch das Entwickeln von mobile Games gewonnen hat und was er daraus für Konsolenspiele mitnehmen kann.

Als wir Konsolenspiele entwickelt haben, brauchte es zwei bis drei Jahre, um einen Titel zu entwickeln. Wenn wir also das Feedback der Spieler umsetzen wollten, das wir für den vorherigen Titel erhalten haben, mussten wir zwei bis drei Jahre warten um zu zeigen, dass wir zugehört haben. Bei mobile Spielen können wir jeden Monat Updates einspielen, wir können das Userfeedback sehr schnell umsetzen. Die Möglichkeit, das Feedback der Spieler umzusetzen und darauf Reaktionen zu erhalten, hält unsere Motivation aufrecht.

So etwas wünscht sich Kitase auch für Konsolenspiele. Heißt das, die Final Fantasy Reihe wird dem „game-as-a-service“ Modell folgen und Final Fantasy XVI etwa einen Early Access bieten? Kitase konnte da nicht direkt drauf eingehen.

Wie man dies bei einem Konsolenspiel umsetzt ist etwas, worüber ich noch nachdenken muss. Aber ich möchte es erreichen, dass ich eine solche Konversation erhalte und irgendwie Feedback während der Entwicklung eines Konsolespiels bekomme in der Zukunft.

Bei Final Fantasy XV gibt es bereits einen solchen Ansatz, Hajime Tabata sammelte Feedback der Spieler durch die Demos, Episode Duscae und Platinum kamen vor dem Release von Final Fantasy XV heraus. Auch nachdem Final Fantasy XV live ging, sammelte Tabata das Feedback und veröffentlichte weiter Patches und Updates. So könnte auch ein Final Fantasy XVI funktionieren.

Wenn Kitase die Entwicklung von Mobius Final Fantasy betrachtet und wie kometenhaft die Anzahl an Smartphone User in Japan ansteigt, glaubt er, dass mobile Games und Konsolenspiele parallel weiter gedeihen werden. Dennoch sieht Kitase die Final Fantasy Reihe weiter für Konsolen erscheinen.

Ich möchte, dass Final Fantasy immer im Gedächtnis der Spieler zusammen mit einer Konsole bleibt. Wann immer eine neue Konsole erscheint, möchte ich, dass Final Fantasy ein teil der Erinnerung mit dieser wird.

So lange Kitase sich darum bemüht, sollte es auch für Square Enix ein ziel für die Serie sein, dies umzusetzen.

Ich möchte, dass Final Fantasy da ist, wenn ihr in eure Vergangenheit schaut und auf euer Gaming Lifestyle blickt, dass wenn sich die Art wie ihr Spiele spielt sich ändert, Final Fantasy immer da sein wird. Es soll ein Spiel sein, an dass ihr euch zusammen mit dieser Änderung in eurem leben erinnert.

Quelle: kotaku