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Final Fantasy XV: Comrades Review

Das Final Fantasy XV: Universum w채chst stetig, was ihr alles vom neusten Multiplayer erwaten d체rft lest ihr hier.

Seit dem 15.November.2017 ist der Multiplayer DLC zu Final Fantasy XV, Die Gef채hrten online gegangen. Nach einer kurzen Verz철gerung des Releases war es jedoch m철glich endlich weiter in das Final Fantasy XV Universum einzutauchen.

Als erstes m체ssen circa 7,5 GB an Daten heruntergeladen werden, damit steigt die gesamte Datei von Final Fantasy XV mit allen Updates und DLCs auf knapp 82혻GB an. Das finden wir ehrlich gesagt etwas negativ, da sogar ein MMORPG weniger Datenmenge verbraucht.

Jede Gleve ist einzigartig

Wir beginnen bei dem Charaktereditor, am Anfang ist die Auswahl an Frisuren, Outfits und Accessoires ziemlich klein, jedoch kann man so ziemlich alles im Gesicht und am K철rper nach seinem Geschmack ver채ndern. Die Auswahl der Ahnen sind hierbei ma횩geblich entscheidend f체r euer Grunddesign. Die Asiatisch angehauchten Ahnen sind sogar nach Vorbildern real existierender Personen nachempfunden. So standen zwei Schauspieler f체r Mimiken zur Verf체gung. Im weiteren Spielverlauf kann man weitere Frisuren, Merkmale und Anziehsachen mit ingame W채hrung erwerben.

Hat man sich einen Charakter erstellt, geht es auch direkt ins Get체mmel. Man trifft Libertus wieder, den man bereits aus Final Fantasy XV: Kingsglaive kennt. Dieser erkl채rt, dass wir unser Ged채chtnis bei einem Sturz verloren haben, da wir aber eine Gleve sind, m체ssen wir die Zivilbev철lkerung vor den Siechern besch체tzen.
Der DLC spielt kurz nach Kapitel 13, somit fehlt Prinz Noctis momentan und andere Menschen m체ssen sich nun um den Schutz der Welt einsetzen.

Die Nacht bricht herein, die Siecher 체berfallen St채dte und D철rfer.혻

Euer erstes Ziel besteht darin, mit Libertus Lestallum zu erreichen. Dort angekommen wird euch dann das Spielprinzip erkl채rt.
Ihr M체sst Strom aus dem Hauptkraftwerk in Lestallum weiterleiten, zuerst wird nach und nach ganz Lestallum beleuchtet und mit Energie versorgt dann, nach und nach Siedlungen und andere St채dte. Um das zu schaffen m체sst ihr Meteor-Splitter혻sammeln und nun kommen wir zum interessanten Teil. Ihr sammelt Meteor-Splitter in verschiedenen Missionen, die Meteor-Splitter werden dann in Kw (Kilowatt) umgerechnet. Es ganz normale Missionen sein, in denen ihr nur stumpf Monster besiegt, in denen ihr Geb채ude und andere Dinge besch체tzen m체sst oder auch Solo-Missionen die bestritten werden m체ssen.

Wenn wir uns die Missionen genau ansehen, wird nicht nur klar, dass man Gegenst채nde, Kopfgeld und Kw erh채lt sondern auch das wir ein Team bilden m체ssen. Entweder ihr bildet eine Gruppe aus zuf채lligen Spielern die gerade die selbe Mission starten wollen wie ihr oder ihr ladet eure Freunde in einen speziellen Raum ein. Habt ihr kein Playstation Plus oder eine Xbox Gold Mitgliedschaft dann k철nnt ihr auch mit KIs spielen. Diese KIs sind sogar zu unseren erstaunen sehr gut ausbalanciert und hemmen den Spielspa횩 auf keinster Weise.

Das Kampfsystem ist 채hnlich wie im Hauptspiel. Das Blocken ist jedoch nicht so dynamisch, denn ihr baut jedes Mal eine Art Wand auf die euch und eure Kameraden sch체tzen soll. Zauber und Heilung wirkt ihr per Shortcut. Dazu habt ihr noch verschiedene F채higkeiten die auf euren Waffen liegen. Dazu aber sp채ter mehr.

Kein Kampf ohne Mampf

Nach jeder Mission werdet ihr mit einer Mahlzeit gest채rkt, dazu kochen Monica, Cidney, Kenny und andere ein Gericht f체r euch. Und zwar aus den Zutaten die ihr an eurem Refugium oder in der Mission aufgesammelt habt. Dabei hat jeder Koch auch seine einzigartige Spezialit채t. Kennys Essen sch체tzt euch so zum Beispiel vor Gift und andere Zustandsver채nderungen. Monica sorgt 철fter mal f체r einen Erfahrungs-Boost der euch bei der n채chsten Mission gutgeschrieben wird. Solltet ihr euch in einer Gruppe mit Freunden befinden, w채re es also nicht schlecht sich abzusprechen um neue Rezepte auszuprobieren. Aber selbst wenn ihr nicht 체ber ein Headset verbunden seid, seht ihr in einer Anzeige unten rechts was eure Gef채hrten f체r Lebensmittel eingesammelt haben.

Katana, Dolche, Messer- es wird immer besser!

Abgesehen von eurer Anfangswaffe, k철nnt ihr euch schon nach den ersten Missionen eine andere Waffe kaufen. Jede Waffe hat ihre eigenen besonderen Eigenschaften und Werte. So k철nnt ihr zwischen den wendigen Dolchen, Katana, Shuriken oder auch schwereren Waffen wie Streitkolben eure favorisierte Waffe heraussuchen. Durch die Items die ihr in jeder Mission findet, wertet ihr diese Waffen bei Cid auf. Ihr modifiziert sie also selbst, dabei k철nnen Standardwerte wie Angriff, Magie und Abwehr verst채rkt werden, aber auch Elementarkr채fte wie Eis und Feuer. Zudem kommt noch eine besondere F채higkeit auf eure Waffe wenn ihr den richtigen Gegenstand nutzt. Ihr m체sst euch dabei aber immer f체r eine F채higkeit entscheiden, diese kann zum Beispiel einen Gegner schneller Durchbrechen. Dieses System ist sehr viel komplizierter als man zu Beginn denkt, von daher sollte man sich am besten einlesen oder Gegenst채nde miteinander vergleichen. Wir haben zum Beispiel nur sehr h채ufig vorkommende Gegenst채nde in unsere Waffen verbaut. Die Art wie ihr eure Waffe modifiziert bestimmt am Ende euren Kampfstil. Geht ihr auf Heilung und erhaltet HP bei jedem Schlag? Geht ihr auf Abwehr und beschw철rt einen riesigen Schutzwall f체r alle Gef채hrten oder setzt ihr komplett auf Magie? Das entscheidet ihr. Zudem erinnern wir uns noch an die alten K철nige die in Geisterform in :Kingsglaive erschienen sind? Oder an die K철nigswaffen?
In Comrades haben wir Sigils, diese sind an genau diese Vorfahren angelehnt und geben uns zus채tzliche Kr채fte. Leider m체ssen wir uns immer f체r einen von 13 entscheiden.

Die Nostalgie liegt in der Musik

Uns hat es sehr erfreut das Nobuo Uematsu wieder als typischer Final Fantasy Komponist seine Feder schwingen konnte. Bis auf den Titel Song gibt es noch weitere neue St체cke in Comrades, die Standard Musik in Lestallum ist eine eher melancholische Version des Titelliedes. Unterstreicht aber die Endzeitstimmung, selbst f체r die K채mpfe gibt es neue Musik. Gerade nach den immer wiederkehrenden St체cken aus den Hauptspiel-K채mpfen (Sprichwort: Zeitauftr채gen) ist man doch sehr erleichtert das hier andere Kl채nge herrschen. Die Grafik erf체llt die selben Anspr체che wie aus dem Hauptspiel und ist weder schlechter noch besser.

Unser Fazit:혻

Der DLC besch채ftigt einen Spieler je nach Spielverhalten 10-20 Stunden, das finden wir sehr gut. Vor allem f체r diejenigen, die sich den Season Pass gekauft haben lohnt sich das ganze ungemein. Der Einzelpreis schl채gt mit satten 19.99 궗 zu, das finden wir ein wenig viel. Dabei muss man allerdings sagen das noch im n채chsten Jahr mehrere Updates f체r Comrades kommen sollen. Neue Missionen zum Beispiel, vielleicht erhalten wir auch neue Kleidung, das bleibt abzuwarten. Wir fanden einige Missionen ein wenig langweilig und auch zu kurz. Oft wartet man l채nger auf weitere Mitspieler als das man Spielzeit nutzt. Die Gegner sind jedoch sehr abwechslungsreich, auch die willk체rlich erscheinenden Solo Aufgaben fanden wir gut. Dadurch kam ein wenig Schwung ins Spiel, auch die vielen, bekannten Charaktere sorgten f체r die ein oder andere G채nsehaut. Storym채횩ig wurde uns, wie schon bei anderen DLCs, nicht bombastisch viel geliefert. Wir m체ssen aber zugeben, gegen Ende enorm mitgefiebert zu haben und finden das es sich gelohnt hat diesen DLC zu spielen. Nach der Hauptgeschichte kann man sogar weitere Missionen spielen, diese sind vom Niveau her sogar etwas h철her, so dass man motiviert wird weiter zu trainieren und Gegenst채nde f체r seine Waffe zu farmen.

Unsere Server blieben zudem auch stabil, obwohl wir schon von einigen h철rten wo dies Fall war.

 

Zusammenfassung
Alles in allem ist Comrades nur ein DLC und daf체r hat er uns viel Freude bereitet. Wenn Square Enix noch weitere Updates liefert um den Spielspa횩 beizubehalten werden wir genauso an dem Spiel bleiben wie bisher. Wer jedoch keinen Spa횩 an Charaktereditierung, Waffenmodifikation und Monster schnetzeln hat, der sollte die Finger davon lassen.
Gut
  • Charaktereditierung ist sehr ausf체hrlich
  • Es macht Spa횩 weiter in die Welt von Eos einzutauchen
Schlecht
  • Server fallen wohl 철fter aus
  • wenig Variation in den Missionen
7.8
Fair
Spielspa횩 - 8
Grafik - 9
Sound - 9
Steuerung - 7
Handlung und Charaktere - 6

Kommentare

Raphaela

Kommentar von:

Redaktionsleitung Final Fantasy Dojo

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