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Final Fantasy V Review

Vorwort

Final Fantasy V bringt euch das erste Job-System zurück! Dieses Mal ohne Einschränkungen, denn im Gegensatz zu Final Fantasy I, könnt ihr nun eure Jobs mit allen Charakteren beliebig ändern. Das in Final Fantasy IV eingeführte ATB-Kampfsystem ist auch dabei und wird uns in den kommenden Spielen auch weiterhin viel Freude bereiten.

Final Fantasy V wurde in Japan am 6. Dezember 1992 veröffentlicht. Außerhalb Japans erschien Final Fantasy V erst 1999 in einer eher minderwertigen Fassung, als Teil der Final Fantasy Anthologie für Sony Playstation. In Japan kam im Oktober 2006 ein Remake für den Game Boy Advance und auch die US-Version mit einer komplett neuen Übersetzung. Im April 2007 erschien die europäische Fassung, das Remake für PC und Handy mit verbesserter Grafik und weiteren Jobs folgte im September 2015.

Der folgende Abschnitt enthält „Spoiler“ über die Geschichte! Wer davon nichts lesen möchte, überspringt bitte den Teil!

Geschichte

In Final Fantasy V geht es um die fünf Helden: Bartz Klauser, Lenna Charlotte Tycoon, Faris Scherwiz, Galuf Halm Baldesion und Krile Maia Baldesion. Die Charaktere versuchen die Zerstörung der vier Kristalle zu verhindern, sie stehen je für ein Element: Feuer, Erde, Luft und Wasser. Durch das Zerbrechen der Kristalle geraten nicht nur die jeweiligen Elemente außer Kontrolle, auch die Versiegelung, die von Exdeath durchgeführt wurde, würde sich auflösen.

Leider zersplittert ein Kristall nach dem anderen und die Welt gerät weiter außer Kontrolle. Doch jeder Kristall schaltet auch neue Jobs frei, die es euch ermöglichen, eure Truppe neu zu formen. Unterwegs trefft ihr auf bekannte Gesichter aus dem Final Fantasy Universum und wer die aktuelleren Teile kennt, freut sich auf den ersten Auftritt von Gilgamesch, die Beschwörungen und auch die Monster wie Bomber oder Morbol. Doch Exdeath will sich die Macht des Nichts zu eigen machen und die Welten fusionieren um über alles zu herrschen.

Also Krieger des Lichts ihr wisst was zu tun ist! Stoppt Exdeath!

Spielsystem

Final Fantasy V überzeugt mit seinem durchdachten Spielsystem: Die Gruppe kann aus insgesamt 25 verschiedenen Jobs wählen und die erlernten Fähigkeiten kombinieren. Dadurch ist es euch beispielsweise möglich einen richtigen Paladin zu erstellen. Hierfür müsst ihr einen Heiler mit einem Paladin/Krieger kombinieren und auf deren Zauber zurückgreifen. Dieses Job-System macht das Spiel anspruchsvoll und gleichzeitig auch sehr flexibel.

In Final Fantasy V wurde, wie im Vorgänger Final Fantasy IV, das ATB – System verwendet, das in allen Nachfolgern bis hin zu Final Fantasy IX zum Einsatz kam. Außerdem hat man begonnen die Dungeons mit Rätseln zu versehen, indem durch Schalter oder Bodenplatten Durchgänge freigeschaltet, oder Türen geöffnet werden. Es gibt zudem erstmals zwei sehr schwere Bosse (Omega und Shinryu), die optional zu besiegen sind und nicht mit der Story bekämpft werden müssen.

Zu den Jobs gehören:

RitterMönchDiebDragoonNinjaSamurai
BerserkerJägerPaladinWeißmagierSchwarzmagierZeitmagier
BeschwörerRotmagierBlaumagierTierbändigerAlchemistGeomant
TänzerBardeTotenbeschwörerSeherKanonierGladiator

Die Jobs: Allrounder und Mime haben keine speziellen Zauber oder Fähigkeiten, sondern greifen auf die Skills anderer Jobs zurück.

Sobald ein Charakter einen Job gemeistert hat, werden alle Werteverbesserungen auf die Berufe Allrounder und Mime übertragen. Dabei zählt immer nur der höchste Wert, die negativen Werte werden nicht übertragen. In der GBA-Version fügte man zudem vier neue Berufe, einen gewaltigen optionalen Dungeon und neue Versionen von Omega und Shinryu (Omega MKII und Neo Shinryu) hinzu. Außerdem gibt es dort weitere Superwaffen und Rüstungen. Am Ende des Dungeons wartet noch das wirkliche „Nichts“ mit Namen Enuo auf die Gruppe.

 

FF XIV Nostalgie:

In Final Fantasy XIV werdet ihr auf sehr viele Dinge aus Final Fantasy V treffen. Angefangen mit Gilgamesch, welcher in der Hildibrand Sidestory aus A Realm Reborn mehrmals auftaucht und sogar zwei Prüfungskämpfe mit sich bringt. Zusätzlich noch diverse bekannte Beschwörungen wie Ramuh, Shiva, oder Ifrit. Syldra ist seit Stormblood als Reittier erhältlich, zudem dürft ihr im Omega Raid in der Deltametrie gegen diverse Bosse aus Final Fantasy V kämpfen, letzterer sogar Exdeath mit seiner stärkeren Neo-Exdeath Form. Selbst Omega zeigt sich in der Alphametrie als dritter Boss in seiner Ursprungsform, so wie man ihn aus Final Fantasy V kennt. Der Stormblood Endboss ist auch kein geringerer als Shinryu und sorgte in den Anfängen vom Release des Add Ons für ordentlich Probleme in der Inhaltssuche. Es gibt noch weitere Figuren wie Krile, Galuf, Hakuro und sein Wolfsvolk, die ihr in Final Fantasy XIV treffen werdet.

Abschluss

Bei Final Fantasy V muss ich gestehen: es ist mein eigentlicher Lieblingsteil, zumindest was die Retro 2D Spiele angeht. Ich liebe das Job-System und mir bringt die Freiheit, die ganzen Jobs selbst kombinieren zu können, sehr viel Spaß, was es auch beim erneuten Durchspielen immer wieder anders anfühlen lässt. Man hat, anders als bei Final Fantasy IV, zwar dieselben Charaktere, aber man bekommt große Freiheiten und Möglichkeiten sie so anzupassen und zu gestalten, wie man es möchte. Außerdem bin ich großer Fan von Gilgamesch, sein Auftreten in anderen Games bereitet mir immer sehr viel Freude. Zudem muss man sagen, dass Omega und Shinryu wohl zu den schlimmsten/stärksten optionalen Bossen der gesamten Final Fantasy Spiele zählen. Denn ohne hohes Level, top Ausrüstung und perfekter Job-Balance, sind diese beiden Tyrannen nicht zu besiegen! Ich kann jedem nur empfehlen diesen Final Fantasy Teil zu spielen, denn gerade durch das Jobsystem macht mega viel Spaß und bietet viel Abwechslung und Freiheit in der Gestaltung.

Zusammenfassung
Wie man merkt, habe ich über dieses Spiel eigentlich nichts zu meckern, da es in meinen Augen ein Meisterwerk ist. Final Fantasy V sorgt durch das umfangreiche Job-System für viel Abwechslung. Auch mehrmaliges Durchspielen kann man dadurch flexibel und variantenreich gestalten. Das Kampfsystem ist, wie in Final Fantasy IV, mit ATB ausgestattet. Dadurch spielt sich Final Fantasy V auch flüssig und nicht so langatmig wie Final Fantasy I - III. Die Geschichte wird durch Gastauftritte bekannter Final Fantasy Figuren abgerundet und gestaltet sich dadurch sehr lebhaft. Die optionalen Bosse sind echt eine harte Nummer und sorgen für alle Hardcore Spieler für eine wahre Herausforderung! Ich kann jedem RPG Fan dieses Spiel nur ans Herz legen.
Positives
  • Tolle Dungeons, die nicht mehr so stark linear sind, wie bei den vorherigen Teilen.
  • Das Job-System ist eine Glanzleistung und bietet sehr viel Abwechslung.
  • Charaktere sorgen für Tiefe und passen perfekt in die Geschichte!
Negatives
  • Die Story! Leider "wieder" das Kristallthema, daher nicht viel anders als die Vorgänger. Dennoch sorgt Exdeath für frischen Wind.
9.8
Fantastisch
Spielspaß - 10
Grafik - 10
Sound - 10
Steuerung - 9
Handlung und Charaktere - 10

Kommentare

Thomas

Kommentar von:

Redakteur Final Fantasy Dojo

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4 Kommentare

  1. Eine 3D Auflage gerne. Aber nur wenn das Gameplay gleich bleibt. Ich möchte keine neuen Kampfsysteme ect.

    Antwort
    • Thomas

      sehe ich genauso, einfach alles in 3d modelle umwandeln und grafik glätten, fertig. Wäre ansonsten auch in der Mobile Variante, eine schöne Switch Umsetzung.

  2. FF5 ist eins der meist unterschätzten, wenn nicht sogar das meist unterschätzte FF.

    Eigentlich wäre ein Remake dieses Teils und jenes von FF6 vor dem von FF7 fällig gewesen – und die Universen beider Spiele sind auch wesentlich unverbrauchter als jenes des siebten Teil.

    Die Story von FF5 gewinnt zwar (im Gegensatz zu jener von FF6) heute keinen Blumentopf mehr, aber im Erscheinungsjahr 1992 war diese Handlung „gehobener Standard“

    Antwort
    • Thomas

      Dem stimme ich dir voll und ganz zu. Eine 3D Auflage von 5 & 6 wären wesentlich wichtiger als so manch anderes remaster/remake gewesen.