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FFXIV Kolumne: Kugane

Zum Abschluss der grossen Städtetour fährt die „Soleil Royal“ einen neuen Hafen an: Kugane ist das Ziel….

Mitten auf dem grossen Makrtplatz in Kugane befindet sich eine grosse Menge Personen, die eng aneinanderstehen und andächtig einer kleinen und zierlichen Miqo’te zuzuhören scheinen. Manche der Zuhörer tragen die in Kugane besonders beliebten papiernen Sonnenschirme, manche tragen Kimonos. Die Miqo’te selber trägt offensichtlich eine Uniform: Komplett weiss, mit einigen lichtblauen Akzenten. Wer sich auskennt, wird auf Anhieb bemerken das die Goldtatze Offizier auf dem freien Handelsschiff „Soleil Royal“ sein muss, eines der ersten Handelsschiffe die von Eorzea aus den Hafen Kugane angelaufen sind.

Im Hintergrund sieht man den Stadtätheryten und obwohl das Gewimmel auf dem Platz recht gross ist, ist es dennoch nicht laut. Die Leute ziehen ihrer Wege und unterhalten sich meist gedämpft.

Freya erhebt derweil trotzdem die Stimme etwas und rückt dabei die Brille zurecht. „Wir befinden uns hier auf dem Marktplatz der wunderschönen Stadt Kugane. Kugane selber ist der einzige Hafen in Hingashi. Mittlerweile wurden die Häfen auch für andere Schiffe geöffnet, als die eigenen und alleine das ermöglicht uns diesen wunderbaren Tag. Kugane selbt ist mehr als nur offen und so kommt es durchaus sogar vor, das hier eorzäische Handelsschiffe Seite an Seite mit garleischen Kriegsschiffen vor Anker liegen. Und es funktioniert….nicht zuletzt dank der strengen Regeln die in Kugane herrschen. Gewalt wird keinesfalls toleriert in dieser Stadt und sie wird rasch und vor allem hart bestraft.“

Sie dreht sich um die Achse und nickt als sie das Erstaunen des Publikums wahrnimmt. Ihr Gesicht verzieht sich einmal kurz scheinbar schmerzhaft als er auf ein Paar garleischer Soldaten fällt, aber die Miene hellt sich schnell wieder auf. In der Nähe steht ein grosser Seewolf mit noch ein paar Soldaten. An der Uniform erkannt man, das sie ebenfalls zur Soleil Royal gehören müssen und in der Tat achten Byrtdaeg Eiriceigsyn und seine Männer auf die Sicherheit der Touristen.

„Der Name Kugane“ , erhebt Freya wieder die Stimme, „bedeutet in der Sprache der hier lebenden Personen soviel wie Gold. Besser kann man seiner Heimatstadt seine Liebe wohl nicht ausdrücken.“ Sie lächelt verschmitzt. „Kugane ist eine Handelsstadt. Aber man findet auch genug Orte der Entspannung. Zum Beispiel das Badehaus. Wenn Sie einmal Zeit finden sollten, nutzen sie unbedingt diese Möglichkeit. Wie ich sehe, haben einige von Ihnen bereits auch Kontakt mit den Touristenhändlern gehabt. Kugane bietet einiges, wie sie selbst sehen.“

„Da die Royal erst seit kurzer Zeit diesen Hafen anläuft und er auch nicht nicht viel länger offen ist, wissen wir leider noch nicht wirklich viel von dieser Stadt. Interessant sind auf jeden Fall auch noch die Transportmittel zu nennen. Wo man in Eorzea mit Chocobos reist, übernehmen hier zum grossen Teil Falken diese Aufgabe. Es ist ein unbeschreibliches Erlebnis, wenn man auf dem Rücken dieser mächtigen und eleganten Tiere die Gegend von oben erkundet.“

Wieder rückt die Miqo’te in der weissen Uniform ihre Brille zurecht und schaut sich sorgsam um. „Ich möchte Sie nunmehr noch bitten, falls sie die Stadt erkunden in Gruppen zusammenzubleiben. Hier treffen derart viele Kulturen aufeinander, das man schnell überfordert ist.“ Dann wird die Stimme etwas leiser. „Und bitte, halten Sie sich trotz der strengen herrschenden Regeln weiterhin von den Garlear entfernt. Die Regeln sind andere, die Leute jedoch nicht.“

Dann nickt sie abschliessend, und die Miene hellt sich wieder auf. „Und somit wünsche ich Ihnen allen ein schönes Erkunden der Stadt. Bitte seien Sie heute Abend wieder rechtzeitig an der Soleil Royal, es sei denn sie wollen in dieser Stadt hier wohnen. “ Sie kichert.

„In diesem Sinne Ebene Wege,
Eure
Freya Warmherz.“