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Final Fantasy VII Remake: Art Director Shintaro Takai erklärt, dass es nicht um das Verbessern der Grafik geht

Die Effekte im Final Fantasy VII Remake werden die Fähigkeiten und das Gespür derer demonstrieren, die es bisher gewohnt waren, mit vorgeränderten Grafiken zu arbeiten.

Art Director Shintaro Takai gibt einen Einblick in die Entwicklung des Final Fantasy VII Remakes und wie das Team auf einen so populären Titel eingeht.

Die japanische Webseite CGWorld, welche sich hauptsächlich mit Computer-Grafik beschäftigt, hat ein Interview mit Shintaro Takai veröffentlicht. Dieser werkelt als Art Director und VFX Director mit am Final Fantasy VII Remake. Schon am original Final Fantasy VII hat Takai-san mitgewirkt, damals als Special Magic Effects Director.

Als er gefragt wurde, welche Änderungen gegenüber dem Original er anstrebt, wenn es um die visuellen Aspekte geht, antwortete er, dass er beim originalen Final Fantasy VII nicht so viele Gedanken in die Effekte gesteckt hat, wie er es jetzt tut. Als Beispiel gab er an, dass ein Gegner rote Flammen hätte ausstoßen können, wenn er angreift, auch wenn das nicht viel Sinn machte, einfach weil es cool aussah. Wenn nun ein Feind rote Flammen ausstößt, liegt das an seiner Natur, den Waffen, seiner Energiequelle und so weiter. Ebenso macht sich Takai auch über Elemente wie ausgestoßenen Rauch und Explosionen Gedanken. Auch wenn es kein offizieller Kanon ist, erschafft er seine eigenen Theorien und Geschichten über diese Dinge, so dass die Effekte von damals und die im Remake möglicherweise nicht direkt miteinander verbunden sind.

Für Takai-san geht es nicht nur darum, die Grafik zu verbessern. Er möchte bei der Arbeit tiefgründiger darüber nachdenken. Wenn der Spieler seine Energie mit Vita auffrischt, sollen nicht nur funkelnde Partikel umher fliegen, er möchte, dass der Effekt wirkt, als würde eine unsichtbare Energie um den Charakter kreisen und wenn sie erscheint und sichtbar wird, wird sie vom Körper des Charakters absorbiert und gibt dabei Licht ab.

Für ihn hat Final Fantasy VII eine generationenübergreifende Bedeutung. Wer mit dem Spiel aufgewachsen ist spielt für Takai-san immer mehr eine größere Rolle in der Entwicklung des Remakes. Takai möchte, dass sie Final Fantasy VII eine neue Form geben. Seine Rolle ist es, die Richtung des Stils anzugeben und er möchte eine Umgebung schaffen, in der junge Entwickler eine aktive Rolle übernehmen können. Wobei jung in diesem Kontext auch ca. dreißig Jahre bedeutet.

Im Moment arbeiten im VFX Team fünf Entwickler, was ungefähr der Größe des Teams vom Original Teil entspricht. Große AAA Titel beschäftigen bis zu zehn Entwickler im VFX Team. So groß möchte Takai das Team nicht haben, um weiter effizient arbeiten zu können.

Darauf wurde Takai gefragt, wie wichtig es ist, dass man das original Final Fantasy VII gespielt hat, um mit in dem Team zu arbeiten. Er meinte, dass die Entwickler das Spiel nicht sonderlich kennen müssten. Potentielle Bewerber sollten sich darüber also keine Sorgen machen. Produzent Yoshinori Kitase und Director Tetsuya Nomura beraten das Team genügend. Wer sich damit auskennt, Grafiken in der Qualität von AAA Titeln zu erstellen, ist eine willkommene Bereicherung für das Team.

(Anmerkung: Da das Interview für ein Seite erstellt wurde, welche sich hauptsächlich mit Computer Grafik, Animation und visuelle Effekte beschäftigt, geht Takai auf diese Aspekte ein, um sich auch an potentielle Bewerber zu wenden)

Es gibt Designer im Team, die das Spiel nie gespielt haben, auch wenn sie Dinge wie Namen der Charaktere und etwas der Storie kennen. Was wichtig ist, sind deren Fähigkeiten neben der Motivation. Der Kern der Entwicklung des Final Fantasy VII Remakes ist bereits gefestigt, das VFX Team kümmert sich zum Ende der Entwicklung um die Qualität. Es gibt also noch Raum für neue Designer.

Auf die Frage hin, welche Art von Leuten er gerne einstellen würde, meinte Takai, dass es ihm wichtig ist, dass sie exzellente Entwickler sind und ein Gespür für ihre Arbeit haben. Sie sollten sich pro aktiv in das Team einfügen. Er nehme lieber einen jungen Absolventen, welcher ein gutes Gespür und Motivation hat, als jemanden der ihm sagt, dass er seit zehn Jahren Art Director ist. Was nicht ausschließt, dass Takai Veteranen nicht nehmen würde, er möchte aber niemanden, der an seine Gewohnheiten hält, lieber jemanden, der bequem mit jedem arbeiten kann.

Es ist nicht einmal nötig, Erfahrung in der Entwicklung von Spielen zu haben. Die meisten aus dem VFX Team haben vorher an CGI Animationen gearbeitet. Dadurch, dass die Technologie voran schreitet, verschwimmen die Grenzen zwischen Echtzeitgrafik und vorgeränderten Bildern.Effekte die man vorher nur mit vorgeränderten Grafiken realisieren konnte, sind nun in Echtzeit möglich. Die Effekte im Final Fantasy VII Remake werden die Fähigkeiten und das Gespür derer demonstrieren, die es bisher gewohnt waren, mit vorgeränderten Grafiken zu arbeiten.

Vor kurzem konnten wir in einer Stellenausschreibung erfahren, was die Philosophie der Entwickler für das Final Fantasy VII Remake ist. Das Final Fantasy VII Remake wurde während der E3 2015 angekündigt und wir Spieler werden seit dem eher spärlich mit Updates versorgt. Zuletzt haben wir erfahren, dass das Projekt gut voranschreitet und es gab paar neue Bilder zu sehen. Aber von einem Releasedatum sind wir noch weit entfernt. Dafür lässt zum Beispiel Amazon das Spiel bereits vorbestellen.

Quelle: dualshockers

Kommentare

Roland

Kommentar von:

Redaktionsleitung / Administrator

Besonders, dass das Ergebnis davon zeugen soll, das CGI Profis am Werk waren, lässt feuchte Träume aufkommen. ^.^ Aber Grafik ist nicht alles, aber es könnte ein umwerfendes Gesamtpaket werden!

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1 Kommentar

  1. Ist letztlich viel Technikspielerei, die Herr Takai da beschreibt, welche auf das Spielerlebnis aber vermutlich nur geringfügige Auswirkungen haben wird bei einem (doch hoffentlich auch im Remake) storylastigen RPG bzw- Mehrteiler.

    Hab‘ weiterhin gewisse Bedenken bezüglich FF7R – man will hier sehr viel, dabei wäre ein Großteil der Fans vermutlich mit sehr viel weniger zufrieden.

    Die Kunst liegt im Weglassen – das gilt nicht nur für Bassisten in der Rockmusik sondern bisweilen auch für das Design guter RPGs

    Antwort
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